Einführung
Medizin, Ingenieurwesen, Computerwissenschaften und sonstige Bereiche der Wissenschaft nutzen weltweit die gleiche Sprache. Die dritte industrielle Revolution, die Computerisierung, Globalisierung und das explosionsartige Wachstum der Kommunikation änderten das Schicksal der Nationen; wir konnten die Integration ganzer Staaten mitverfolgen. Durch die modernen Kommunikationsmittel ist es möglich, passiv die Religion, Kultur und die sozialen Beziehungen fast aller Länder kennenzulernen. Wir stehen jetzt vor der Globalisierung der Wissenschaften insgesamt, es bildet sich durch Internet und Artverwandtes ein immenser Wissenspool heraus - ein durchaus revolutionärer Vorgang. Die Rechtswissenschaften erscheinen angesichts dieser Faktoren seltsam und zeigen eine eingeengte Perspektive auf. Adressaten der nationalen Gesetzgebungen sind die Menschen der jeweiligen Länder mit ihren kulturellen Besonderheiten und typischen Verhaltensweisen. Eine einheitliche Rechtssprache gibt es deshalb nicht. Es existiert auch keine einheitliche Vorstellung von den Zielen einer Rechtsordnung. Die Vielzahl der Nationen führt naturgemäß zu zahllosen Konflikten politischer, religiöser, kultureller oder wirtschaftlicher Art; hinzu tritt, daß interne Spannungen aus internationalen Konfliktfeldern nicht wegzudenken sind - und umgekehrt. ALPHA Universal basiert daher auf der Notwendigkeit, Experten für die jeweiligen nationalen Rechtsordnungen primär konsultieren zu können, ohne jedoch den bilateralen und universalen Blickwinkel aus den Augen zu verlieren, der innerhalb des Netzes diskutiert werden kann. Die Kreation von Universaljuristen mit Kenntnissen aller möglichen Rechtsordnungen würde würde nicht nur eine babylonische Sprach - sondern auch Rechtsverwirrung mit sich bringen. Immerhin: Im Bereich des internationalen Handelsrechts wird die gleiche Sprache gesprochen. Es scheint voranzugehen..... Arne Rathjen ALPHA/ Berlin / Germany |